verhaltenskodex

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verhaltenskodex

QUALITÄT, NACHHALTIGKEIT UND ETHISCHES VERHALTEN

Tytex verpflichtet sich zur Einhaltung höchster Standards bei Qualität, Umweltschutz und ethischem Verhalten in allen Betriebsabläufen. Unser Verhaltenskodex dient unseren externen Partnern als Leitlinie und stellt sicher, dass diese unsere Werte teilen und unsere strengen Anforderungen erfüllen.

 


GELTUNGSBEREICH DES VERHALTENSKODEXES

Unser Verhaltenskodex gilt für alle eingekauften Produkte und Dienstleistungen, die sich direkt oder indirekt auf die Qualität und die Nachhaltigkeit der Tytex Produkte auswirken.

 


VERANTWORTUNG UND ZUSTÄNDIGKEIT

Die Einhaltung unseres Verhaltenskodex wird durch speziell ernannte Mitarbeiter in Einkauf, Forschung und Entwicklung, Vertrieb und internem Kundendienst sichergestellt.

 


AUSWAHL UND ZULASSUNG VON EXTERNEN ANBIETERN

Wir setzen auf die Zusammenarbeit mit externen Anbietern, die in puncto Qualität und Umweltschutz dieselbe Exzellenz anstreben wie wir. Vorrangig arbeiten wir mit Unternehmen zusammen, die nach national oder international anerkannten Standards zertifiziert bzw. registriert sind. Darüber hinaus müssen unsere externen Anbieter unseren Verhaltenskodex einhalten und damit ethische und nachhaltige Verfahren in allen Bereichen ihrer Geschäftstätigkeit gewährleisten.

 


BEWERTUNG UND LEISTUNGSÜBERWACHUNG

Um höchste Standards zu wahren, bewerten wir regelmäßig die Leistung unserer externen Anbieter. Diese Leistungsüberwachung beinhaltet Bewertungen, Konformitätsabweichungen, Kundenzufriedenheitsumfragen und Vor-Ort-Besuche. Unser Bewertungsverfahren kategorisiert externe Anbieter nach dem Risiko von unerwünschten Ereignissen und nach deren Leistungen für unsere Kunden in unterschiedliche Gruppen. Jede Gruppe wird regelmäßig beurteilt, um kontinuierliche Verbesserungen und die Einhaltung unserer Standards zu gewährleisten.

 


KONTROLLE VON PRODUKTEN UND LIEFERUNGEN

Wir wenden äußerste Sorgfalt an, um die Qualität und Konformität von eingekauften Produkte und Dienstleistungen zu gewährleisten. Unser Beschaffungsteam bewertet und genehmigt sämtliche Produkte und Dienstleistungen, die wir einkaufen, und stellt sicher, dass sie unseren Anforderungen genügen. Kontrollen und Tests bei Wareneingang und während des Produktionsprozesses prüfen die Compliance und verhindern negative Auswirkungen auf unsere Produkte. Um die Integrität unserer Angebote zu wahren, kontrollieren wir unsere Lieferkette konsequent.

 


TRANSPARENTE KOMMUNIKATION UND VERANTWORTUNG

Wir legen großen Wert auf eine transparente Kommunikation gegenüber unseren Kunden und Stakeholdern. Deshalb informieren wir unsere Kunden über Produkte und Dienstleistungen, die von externen Anbietern erbracht werden, und machen die Herkunft dieser Leistungen transparent. Wenn externe Anbieter Produkte direkt an unsere Kunden versenden, informieren wir unsere Kunden darüber und stellen sicher, dass die Anbieter die den Kunden zugesicherten Standards erfüllen.

 


KONTINUIERLICHE VERBESSERUNG UND RISIKOMANAGEMENT

Tytex setzt sich für kontinuierliche Verbesserungen und ein aktives Risikomanagement ein. Sollte ein externer Anbieter unseren Anforderungen nicht standhalten, suchen wir aktiv nach alternativen Lösungen. Um potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und zu bekämpfen, führen wir Audits und Bewertungen durch. Unser Ziel ist es, die Risiken zu minimieren, die Qualität zu verbessern sowie die Sicherheit und Zufriedenheit unserer Kunden zu gewährleisten.

 

Gemeinsam mit unseren externen Partnern möchten wir eine nachhaltige und verantwortungsbewusste Lieferkette basierend auf unserem Verhaltenskodex etablieren. Uns ist es ein Anliegen, Produkte und Dienstleistungen von höchster Qualität zu liefern, während wir gleichzeitig das Wohl unserer Kunden und der Umwelt in den Vordergrund stellen.

 


UNSER VERHALTENSKODEX

 

EINFÜHRUNG

Die Tytex Group ist sich ihrer Verantwortung für die Bedingungen bewusst, unter denen die Tytex Produkte hergestellt werden. Wir verlangen deshalb von allen unseren Lieferanten, dass sie menschenwürdige Arbeitsbedingungen gewährleisten, dass sie ihr Personal fair und respektvoll behandeln und dass sie sich an ökologische und ethische Grundsätze halten.

Unser Anspruch ist es, ein verantwortungsvolles und nachhaltiges Unternehmen zu führen. Ausschlaggebend dafür ist, dass unsere Produkte unter entsprechend guten Bedingungen hergestellt werden. Von unseren Partnern – Lieferanten, Subunternehmern, Handelsvertretern und anderen Geschäftspartnern – erwarten wir deshalb, dass sie verantwortungsvoll handeln und in allen Aspekten ihrer Geschäftstätigkeit Integrität, Fairness und Sorgfalt beweisen.

Es ist unser Anspruch, nachteilige Auswirkungen auf die Menschen- und Arbeitnehmerrechte, die Umwelt und das Klima, die Korruptionsbekämpfung und den Tierschutz zu verhindern und zu bekämpfen. Dafür haben wir geeignete Verfahren etabliert. Dieser Verhaltenskodex hilft uns bei der Auswahl und Bindung von Geschäftspartnern, die unser Engagement für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Produktion im Sinne der international anerkannten Konventionen, Standards und Richtlinien teilen.

 

Unsere Geschäftspartner verpflichten sich zur Umsetzung der Standards, Prozesse und Anforderungen dieses Verhaltenskodex in ihren eigenen Betrieben und unterstützen ihre Lieferanten und Geschäftspartner dabei, die Richtlinien, Standards und Prozesse des Kodexes ebenfalls zu implementieren.

 

Uns ist bewusst, dass die Umsetzung der in diesem Verhaltenskodex festgelegten Standards und Prozesse Zeit und Ressourcen kosten. Wichtig ist uns die Fähigkeit und Bereitschaft unserer Lieferanten, kontinuierliche Verbesserungen bei der Umsetzung des Kodex und bei der Optimierung ihrer Systeme zur Bekämpfung nachteiliger Auswirkungen auf die Menschen- und Arbeitnehmerrechte, die Umwelt und das Klima, die Korruptionsbekämpfung und den Tierschutz zu erzielen. Wir sind davon überzeugt, dass durch Zusammenarbeit und offenen Dialog eine nachhaltigere und effizientere Partnerschaft entsteht, von der beide Seiten profitieren.

Die Grundsätze unseres Verhaltenskodex beruhen auf international anerkannten Konventionen, darunter – ohne Anspruch auf Vollständigkeit: die Internationale Charta der Menschenrechte, die Erklärung der IAO über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit und ihre Folgemaßnahmen, die Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der UN, die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen, der OECD-Leitfaden für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln, das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption, die Rio-Erklärung über Umwelt und Entwicklung und die zehn Prinzipien der Initiative „Global Compact“ der Vereinten Nationen.

Dieser Verhaltenskodex orientiert sich an den höchsten international anerkannten Standards, und jeder Lieferant garantiert, dass die hierin beschriebenen Arbeitsbedingungen und ethischen Standards sowohl in seinen eigenen Einrichtungen als auch in den Einrichtungen seiner Subunternehmer, sofern diese seiner direkten Kontrolle unterliegen, eingehalten werden.

 

Darüber hinaus müssen alle Lieferanten die nationalen Gesetze und Vorschriften sowie die für ihre jeweilige Geschäftstätigkeit geltenden Praktiken und Branchenstandards einhalten.

 


1. MENSCHENRECHTE

Tytex verurteilt jegliche Verletzung international anerkannter Menschenrechte. Jeder Mensch ist mit Würde und Respekt zu behandeln, unabhängig von sozialem Status, Rang, Alter, Geschlecht, Rasse und/oder religiöser oder politischer Überzeugung.

Unsere Lieferanten verpflichten sich, diese international anerkannten Menschenrechte zu achten und zu schützen.

 


2. ARBEITSNORMEN

2.1 KINDERARBEIT UND JUNGE ARBEITSKRÄFTE

Kinderarbeit wird in keiner Form genutzt oder unterstützt. Als Kind gilt jede Person, die das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, sofern die lokalen Gesetze nicht ein höheres Mindestalter für Arbeit oder Schulpflicht vorsehen; in diesem Fall gilt das höhere Alter. Wenn die lokalen Gesetze ein Mindestalter von 14 Jahren vorsehen, gilt gemäß den Ausnahmen für Entwicklungsländer im Rahmen des Übereinkommens 138 der IAO das niedrigere Alter.

Kinder und junge Arbeitskräfte dürfen weder innerhalb noch außerhalb des Arbeitsumfeldes gefährlichen, unsicheren oder gesundheitsschädlichen Situationen ausgesetzt werden. Als junge Arbeitskraft gilt eine Person, wenn sie älter ist als ein Kind im Sinne der obigen Definition und jünger als 18 Jahre.

Sollte in einem Betrieb Kinderarbeit festgestellt werden, so ist der Lieferant verpflichtet, geeignete Maßnahmen und Programme zu entwickeln, zu unterstützen und umzusetzen, die jedem betroffenen Kind eine angemessene Schulbildung ermöglichen, bis es per Definition kein Kind mehr ist.

 

2.2 GESUNDHEIT UND SICHERHEIT

Die Pflichten gegenüber Arbeitnehmern, die sich aus einem regelmäßigen Arbeitsverhältnis gemäß den internationalen Übereinkommen sowie den Sozialversicherungsgesetzen und -vorschriften ergeben, dürfen nicht durch Kurzzeitverträge wie Auftrags- oder Zeitarbeit umgangen werden.

Alle Beschäftigten, einschließlich der Zeit- und Aushilfskräfte, müssen einen rechtsgültigen Arbeitsvertrag in einer ihnen verständlichen Sprache in Schriftform erhalten, in dem die Arbeits- und Kündigungsbedingungen festgelegt sind.

Die Arbeitsumgebung muss sicher und gesund sein. Der Lieferant und seine Subunternehmer ergreifen geeignete Maßnahmen, um Unfälle, Verletzungen und Gesundheitsschäden während oder durch die Arbeit zu verhindern, indem die Ursachen für Gefahren, die der jeweiligen Arbeitsumgebung innewohnen, in angemessenem Rahmen auf ein Minimum beschränkt werden.

Alle Beschäftigten müssen regelmäßig und nachweislich Schulungen zur Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz erhalten. Für alle neuen und neu eingesetzten Beschäftigten sind diese Schulungen zu wiederholen.

Saubere Sanitärräume, Zugang zu Trinkwasser und gegebenenfalls hygienische Einrichtungen für die Lagerung von Lebensmitteln sind allen Beschäftigten zur Verfügung zu stellen.

Wenn den Beschäftigten Schlafräume zur Verfügung gestellt werden, müssen diese sauber und sicher sein und den grundlegenden Anforderungen entsprechen.

Der Lieferant und seine Subunternehmer stellen darüber hinaus sicher, dass sie über schriftlich festgehaltene Gesundheits- und Sicherheitsrichtlinien verfügen, gegebenenfalls auch für Personalunterkünfte, und dass diese Richtlinien allen Gesundheits- und Sicherheitsstandards sowie Gesetzen und Vorschriften des jeweiligen Landes entsprechen.

Alle vom Lieferanten genutzten Räumlichkeiten müssen den örtlichen Brandschutzvorschriften entsprechen, über angemessene und deutlich gekennzeichnete Notausgänge verfügen und mit Hygieneeinrichtungen ausgestattet sein, die dem nationalen Recht entsprechen.

Alle vom Lieferanten genutzten Räumlichkeiten müssen den nationalen Umweltschutzgesetzen entsprechen.

Den Beschäftigten des Lieferanten muss in Notfällen ärztliche Hilfe zur Verfügung stehen, und die für die Leistung dieser ärztlichen Hilfe zuständigen Mitarbeiter müssen in Erster Hilfe geschult sein.

Ein Evakuierungsprogramm für Notfälle ist zu erstellen und regelmäßig zu testen.

 

2.3 ZWANGSARBEIT

In den Einrichtungen des Lieferanten oder seiner Subunternehmer darf keinerlei Form von Zwangsarbeit eingesetzt werden; ebenso darf von den Beschäftigten nicht verlangt werden, dass sie bei Aufnahme ihrer Tätigkeit für das Unternehmen eine „Kaution“ oder ihre Ausweispapiere im Original hinterlegen.

 

2.4 VEREINIGUNGSFREIHEIT UND RECHT AUF TARIFVERHANDLUNGEN

Die Lieferanten erkennen das Recht der Beschäftigten an, sich Vereinigungen ihrer Wahl anzuschließen und sich zu organisieren sowie Tarifverhandlungen zu führen. An Orten, an denen das Recht auf Vereinigungsfreiheit und Tarifverhandlungen gesetzlich ausdrücklich einschränkt ist, darf der Arbeitgeber keine alternativen Möglichkeiten für eine unabhängige und freie Vereinigung und Tarifverhandlung behindern. Grundsätzlich muss der Arbeitgeber Systeme zur Gewährleistung einer guten Kommunikation mit den Beschäftigten einrichten.

Arbeitnehmervertreter dürfen keine Diskriminierung erfahren.

 

2.5 DISKRIMINIERUNG UND BELÄSTIGUNG

Der Lieferant und seine Subunternehmer dürfen bei Einstellung, Vergütung, Weiterbildung, Beförderung, Kündigung oder Ruhestand keine Person aufgrund ihrer Rasse, Gesellschaftsklasse, nationalen Herkunft, Religion, Behinderung, sexuellen Orientierung, Mitgliedschaft in einer Vereinigung, politischen Zugehörigkeit oder ihres Geschlechts diskriminieren oder eine solche Diskriminierung dulden.

Verhalten, einschließlich Gesten, Sprache und physische Kontakte, das sexuell nötigend, bedrohend, missbräuchlich oder ausnutzend ist, wird nicht toleriert.

 

2.6 DISZIPLINARMASSNAHMEN

Körperliche Bestrafung, psychische oder körperliche Nötigung, sexuelle und andere Belästigungen und Beschimpfungen sind verboten.

 

2.7 ARBEITSZEIT

Die geltenden Gesetze und Branchenstandards zur Arbeitszeit sind einzuhalten. Die normale Wochenarbeitszeit richtet sich nach der örtlichen Gesetzgebung, darf jedoch 60 Stunden pro Woche einschließlich Überstunden nicht überschreiten. Den Beschäftigten ist mindestens ein freier Tag pro sieben Arbeitstagen zu gewähren. Alle Überstunden sind vollständig zu vergüten.

Die Leistung von Überstunden ist freiwillig.

Die Tytex Group berücksichtigt bevorzugt Lieferanten, die eine reguläre Wochenarbeitszeit von max. 48 Stunden haben und Überstunden nur zur Deckung eines kurzfristigen oder saisonalen Bedarfs nutzen.

 

2.8 VERGÜTUNG

Die für eine normale Arbeitswoche gezahlten Vergütungen müssen stets den gesetzlichen oder branchenüblichen Mindeststandards entsprechen und ausreichen, um die Grundbedürfnisse der Beschäftigten zu decken und ein angemessenes Einkommen zur freien Verfügung zu haben.

Lohn- bzw. Gehaltsabzüge zu disziplinarischen Zwecken sind verboten. Löhne und Gehälter sowie sonstige Leistungen müssen für die Beschäftigten eindeutig und regelmäßig ausgewiesen werden. Löhne und Gehälter sowie sonstige Leistungen sind in Übereinstimmung mit allen geltenden Gesetzen zu zahlen.

Der Lieferant und seine Subunternehmer beachten alle Bestimmungen und Vorschriften hinsichtlich der gesetzlich geregelten Leistungen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Unterkunft, Verpflegung, Transport und andere Zuschüsse, Gesundheitsversorgung, Kinderbetreuung, Krankenstand, Freistellung bei Notfällen, Freistellung bei Schwangerschaft und Menstruation, Urlaub, religiöse Trauerfälle und Feiertage sowie Beiträge zu Sozialversicherung, Lebens-, Kranken-, Berufsunfall- und anderen Versicherungen.

 


3. UMWELT

3.1 ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

Die Lieferanten müssen im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit alle geltenden Umweltgesetze und -vorschriften einhalten. Dazu gehört auch das Einholen und Aufrechterhalten aller erforderlichen Registrierungen, Genehmigungen und Lizenzen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die unten aufgeführten Bereiche. Die für die Geschäftstätigkeit und die örtliche Umgebung des Lieferanten geltenden Umweltgesetze und -vorschriften sind einzuhalten und Verfahren, die die Umweltauswirkungen minimieren, sind zu fördern.

Darüber hinaus müssen die Lieferanten über Verfahren und Möglichkeiten verfügen, um negative Umweltauswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit oder damit verbundener Tätigkeiten zu vermeiden und zu mindern. Mindestens vorausgesetzt werden Verfahren und Möglichkeiten für die unten aufgeführten Aspekte.

Wir erwarten von unseren Lieferanten, dass sie in ihrer Lieferkette die Einhaltung dieser Anforderungen sicherstellen.

 

3.2 CHEMIKALIEN

In Übereinstimmung mit der europäischen Chemikalienverordnung REACH dürfen bei der Herstellung unserer Produkte und/oder in den der Tytex Group gelieferten Verpackungsmaterialien keine schädlichen Chemikalien verwendet werden. Lieferanten, die Produkte und Verpackungsmaterialien für die Tytex Group bereitstellen, müssen eine Vereinbarung über unsere Umweltanforderungen unterzeichnen, in der sie die Einhaltung aller Bestimmungen (gemäß REACH-Verordnung) garantieren.

Bei Lagerung, Handhabung, Verwendung und Entsorgung aller Chemikalien müssen die örtlichen Gesetze befolgt und das Sicherheitsdatenblatt (MSDS) für das jeweilige chemische Produkt beachtet werden.

 

3.3 WASSERRESSOURCEN

Lieferanten müssen bei ihrer Geschäftstätigkeit alle geltenden Gesetze, Verordnungen und Branchenrichtlinien zu Wasserschutz, Wasserqualität und Abwasser einhalten.

Es müssen geeignete Maßnahmen zur Abwasserreinigung ergriffen werden. Lieferanten sind gehalten, den Wasserverbrauch in ihren Produktionsprozessen zu minimieren, unter anderem durch die Einführung von Techniken zur Wassereinsparung und Abwasserrecycling. Dies gilt insbesondere für Lieferanten mit Nassverarbeitung. Aber auch Lieferanten ohne Nassverarbeitung müssen den Wasserverbrauch messen und minimieren.

Lieferanten sollten die Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf die lokale/regionale Wasserversorgung messen, um einen negativen Einfluss auf die Wasserknappheit zu vermeiden.

 

3.4 LUFTQUALITÄT UND KLIMA

Lieferanten müssen ihre Emissionen gemäß den geltenden Vorschriften kontrollieren und reduzieren. Dies beinhaltet auch Lärm-, Geruchs- und Staubemissionen.

Lieferanten sind angehalten, negative Auswirkungen auf den Klimawandel durch folgende Maßnahmen zu minimieren: Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen in der Wertschöpfungskette, angefangen bei besonders umweltbelastenden Prozessen; Nutzung erneuerbarer Energiequellen, sofern verfügbar; Berechnung von Emissionen und Festlegung von Zielen zur Emissionsreduzierung unter Verwendung anerkannter Standardinstrumente.

 

3.5 ABFALLMANAGEMENT

Alle Abfälle müssen verantwortungsvoll und mindestens nach den geltenden Vorschriften entsorgt werden. Gefahrstoffe sind von einer autorisierten Firma/Organisation zu entsorgen.

Lieferanten sollten die im Produktionsprozess anfallenden Deponieabfälle minimieren, die Sammlung von wiederverwendbaren Abfällen fördern, den Anteil an neuen Rohstoffen reduzieren und die Verwendung von recycelten Materialien optimieren. Ziel sollte sein, keine Abfälle auf Deponien zu entsorgen.

 

4. KORRUPTIONSBEKÄMPFUNG

Der Lieferant verpflichtet sich, gegen Korruption in jeder Form, einschließlich Erpressung, vorzugehen und von Bestechung Abstand zu nehmen.

 


5. ÜBERWACHUNG UND EVALUIERUNG

5.1 EVALUIERUNG

Die von der Tytex Group benannten Vertreter sind berechtigt, die Werke des Lieferanten und seiner Subunternehmer jederzeit zu besichtigen, um die dortigen Bedingungen zu begutachten und zu prüfen, ob die vorliegenden Bedingungen eingehalten werden oder nicht.

Der Lieferant ist verpflichtet, bei Evaluierungen in seinem Werk oder im Werk seines Subunternehmers uneingeschränkt mit der Tytex Group zusammenzuarbeiten, einschließlich der Bereitstellung relevanter Unterlagen, die der Tytex Group eine umfassende Evaluierung ermöglichen.

5.2 RECHTLICHE ANGELEGENHEITEN

Der Lieferant und seine Subunternehmer müssen jederzeit alle für ihre Geschäftstätigkeit geltenden Gesetze und Vorschriften einhalten.

 

5.3 IMPLEMENTIERUNG

Der Lieferant und seine Subunternehmer übersetzen diesen Verhaltenskodex in ihre Landessprache und veröffentlichen die Bedingungen gut sichtbar an ihren jeweiligen Arbeitsorten und ggf. in den Personalunterkünften.

 

5.4 SANKTIONEN

Die Tytex Group ist berechtigt, Verträge und Aufträge fristlos und ohne Vergütung zu kündigen, wenn ein Lieferant oder ein von ihm beauftragter Subunternehmer in erheblichem Maße gegen diesen Verhaltenskodex verstoßen hat oder wenn ein wiederholter Verstoß nicht innerhalb der von der Tytex Group gesetzten Frist behoben wurde.


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